Datum: 29.06.2021
Status: Abgeschlossen
Sitzungsort: großer Saal der Stadthalle am Schloss
Gremium: Kultur- und Schulsenat


Öffentliche Sitzung, 17:00 Uhr bis 19:46 Uhr

TOP-Nr.SP-Nr. Bezeichnung
1KSS/2/1/21 Sommerbühnen Aschaffenburg: - Übersicht über den Planungsstand und die Durchführung - Information über finanzielle Unterstützung aus Bundesmitteln
2KSS/2/2/21 Stadt- und Stiftsarchiv Bericht Straßennamen-Projekt; Hermann Kaspar (1904-1986) und Diez Brandi (1901-1985)
3KSS/2/3/21 „Stadtarchiv Mainzer Zeit“, Bericht zum Abschluss der vollständigen Bearbeitung
4KSS/2/4/21 Sanierung Schloss Johannisburg: ergänzende Maßnahmen in den Museums- und Verwaltungsräumen; Neubau eines Zentraldepots für die Museen der Stadt Aschaffenburg
5KSS/2/5/21 Vorstellung des Saisonprogramms 21/22
6KSS/2/6/21 Zuschussanträge zur Durchführung von Konzertveranstaltungen
7KSS/2/7/21 Kostenfreie Überlassung Stadttheater für die Verleihung des Mutig-Preises
8KSS/2/8/21 Anmeldezahlen an Schulen
9KSS/2/9/21 Bericht zum Sachstand Digitalisierung an Schulen

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1. / KSS/2/1/21. Sommerbühnen Aschaffenburg: - Übersicht über den Planungsstand und die Durchführung - Information über finanzielle Unterstützung aus Bundesmitteln

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.SP-Nr.
Kultur- und Schulsenat 2. Sitzung des Kultur- und Schulsenates 29.06.2021 ö Beschließend 1KSS/2/1/21

.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.

Auf den Sommerbühnen in Aschaffenburg wird ein umfangreiches Programm von Musik, Theater, Kabarett und Kleinkunst insbesondere auch für Kinder, Jugendliche und Familien geboten.
Mit dem KOMMZ konnte eine einvernehmliche Lösung für die Nutzung des Nilkheimer Parks bis Ende August gefunden werden.

Gebucht sind bislang insgesamt für Nilkheimer Park und Altes Forstamt 105 Veranstaltungen:

60 Konzerte
21 Theaterveranstaltungen
19 Kabarettveranstaltungen
12 Veranstaltungen von Schulen und Musikschule
Davon richten sich 25 an die Zielgruppe Kinder/Famillien und 12 an die Zielgruppe Jugendliche / junge Erwachsene.

Eingebunden sind als Veranstaltungspartner JuKuz, Städtische Musikschule, Hofgarten Kabarett, Colos-Saal, SWEAT – Unten am Fluss. Die Kulturtage und das Fest „Brüderschaft der Völker“ nutzen die Rahmenbedingungen der Sommerbühnen für ihre Veranstaltungsformate. Alle Partner sind dankbar, die zur Verfügung gestellte Infrastruktur insbesondere auch bezüglich Ticketing und Hygienekonzept nutzen zu können. Ein gastronomisches Angebot wird von „Jedermann“ und „Hannebambel“ geleistet. Bei Veranstaltungen des JuKuz und des BdV werden auch die ehrenamtlichen Helferstrukturen eingesetzt, um die Bindung und die Identifikation zu stärken.
Die üblicherweise vom Stadtmarketing organisierte Reihe „Sommer in Aschaffenburg“ mit der Bühne am blauen Klavier im Park Schöntal wurde in das Sommerbühnen-Konzept integriert. Dort werden von Anfang August bis in den September hinein mittwochs nachmittags und samstags tagsüber Veranstaltungen durchgeführt, zu denen der Eintritt frei ist. Selbstverständlich werden auch dort die Gäste registriert und die Kontaktdaten zur Nachverfolgung erhoben. Flankiert wird dieses Angebot durch sog. „walking acts“ für den Innenstadtbereich. Abhängig von den Entwicklungen der Pandemie werden diese zeitnah gebucht und formatiert. Diese Veranstaltungen sollen auch maßgeblich zu einer Belebung der Innenstadt beitragen.
Die Ausweitung des ursprünglich geplanten Rahmens wurde möglich durch einen Zuschuss aus „Neustart Kultur“-Mitteln des BKM in Höhe von 220.000 €. Aus dem städtischen Haushalt werden über die HHSt „Kulturtage“ und „Brüderschaft der Völker“ 110.000 € zur Verfügung gestellt. Bei kalkulierten Einnahmen aus Kartenverkäufen von 60.000 € beträgt die Gesamtsumme 400.000 €, die nahezu vollständig in die regionale Kultur- und Veranstaltungsbranche fließen. 
Unter hohem Zeitdruck wegen der späten Zusage der Finanzmittel aus Berlin (25.5.) und der unklaren Inzidenzlage bis in den Mai haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kulturamt Höchstleistungen verbracht und vorbildlich an einem Strang gezogen, und das, obwohl viele Arbeitnehmerinnen als Mütter wegen des Homeschoolings und der unklaren Betreuungssituation unter Mehrfachbelastungen zu leiden hatten. Auch die sehr kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den anderen betroffenen Ämtern, insbesondere dem Gartenamt und dem Ordnungsamt, soll hier nicht unerwähnt bleiben. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebührt Dank und Respekt für ihr großes Engagement zur Umsetzung des Sommerbühnen-Konzeptes.

.Beschluss:

I. Der Kultur- und Schulsenat nimmt die Planungen und die Finanzierung der Sommerbühnen Aschaffenburg zur Kenntnis.

II. Angaben zur Klimawirkung:

Bewertung -  jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
Wenig klimarelevant
Teilweise klimarelevant 
Sehr klimarelevant
[ x ]   keine weiteren Angaben erforderlich
[…..]   kurze Erläuterung in den Begründungen
[…..]  ausführlicher Erläuterung 
in den Begründungen 
Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlich Projekten)
 (Nationale Klimaschutz-Initiative  -  Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)

III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
ja [   ]
nein [ x ]

Abstimmungsergebnis:
Dafür: 0, Dagegen: 0

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2. / KSS/2/2/21. Stadt- und Stiftsarchiv Bericht Straßennamen-Projekt; Hermann Kaspar (1904-1986) und Diez Brandi (1901-1985)

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.SP-Nr.
Kultur- und Schulsenat 2. Sitzung des Kultur- und Schulsenates 29.06.2021 ö Beschließend 2KSS/2/2/21

.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.

Das Deutsche Historische Museum (Berlin) zeigt ab Ende August 2021 die Ausstellung „Die Liste der ‚Gottbegnadeten‘. Künstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik.“. Gegenstand der Ausstellung sind die Karrieren hochrangiger ehemaliger NS-Künstler nach 1945. Auch Hermann Kaspar, der u.a. die Wandmalereien im Aschaffenburger Stadtratssitzungssaal gestaltete, spielt im Rahmen der Ausstellung eine größere Rolle. Anlässlich der Recherchen des Deutschen Historischen Museums hat die Verwaltung eine eigene Untersuchung der Lebensläufe von Hermann Kaspar sowie Diez Brandi im Dritten Reich in Auftrag gegeben, über die im Rahmen der Sitzung berichtet wird (Berichterstattung: Dr. Holger Köhn, Büro für Erinnerungskultur, Babenhausen). Zur Sprache kommen dabei auch die Möglichkeiten der Sichtbarmachung bzw. „Intervention“ im Rathaus sowie der öffentlichen Präsentation der Forschungsergebnisse.

.Beschluss:

I. Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen (vgl. Anlage 1).


II. Angaben zur Klimawirkung:

Bewertung -  jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
Wenig klimarelevant
Teilweise klimarelevant 
Sehr klimarelevant
[ x ]   keine weiteren Angaben erforderlich
[…..]   kurze Erläuterung in den Begründungen
[…..]  ausführlicher Erläuterung 
in den Begründungen 
Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlich Projekten)
 (Nationale Klimaschutz-Initiative  -  Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)

III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
ja [   ]
nein [ x ]

Abstimmungsergebnis:
Dafür: 0, Dagegen: 0

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3. / KSS/2/3/21. „Stadtarchiv Mainzer Zeit“, Bericht zum Abschluss der vollständigen Bearbeitung

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.SP-Nr.
Kultur- und Schulsenat 2. Sitzung des Kultur- und Schulsenates 29.06.2021 ö Beschließend 3KSS/2/3/21

.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.

Aufgrund eines Antrags hat der Bezirk Unterfranken im letzten Jahr die Förderung der kompletten Inventarisierung des Bestandes „Stadtarchiv Mainzer Zeit“ bewilligt. Die entsprechende Projektstelle ist im November 2020 mit Michael Schlachter M.A. besetzt worden. Die Erschließung des Bestandes steht derzeit kurz vor dem Abschluss. Es handelt sich beim „Stadtarchiv Mainzer Zeit“ um den zweiten großen historischen Altbestand des Stadt- und Stiftsarchivs neben dem historischen Stiftsarchiv, dessen Überlieferung im Jahr 982 einsetzt.

Für die Erforschung der kurmainzischen Residenzstadt Aschaffenburg seit dem späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit bis hin zur Geschichte des Dalberg-Staates zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist das „Stadtarchiv Mainzer Zeit“ von grundlegender Bedeutung. Der Bestand korrespondiert insbesondere mit dem kurmainzischen Überlieferungskorpus vor allem im Staatsarchiv Würzburg aber auch im Staatsarchiv Darmstadt, im Stadtarchiv Mainz etc. Aufgrund des absehbaren Abschlusses der Inventarisierung ist vor einigen Wochen ein Förderantrag bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingereicht worden; dieser hat die komplette Digitalisierung des „Stadtarchivs Mainzer Zeit“ zum Ziel. Das Stiftsarchiv war bereits Gegenstand eines Digitalisierungsprojekts im Programm „bavarikon“ des Freistaats (Projektpräsentation am 25.6.2021).

.Beschluss:

I. Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen (vgl. Anlage 2).

II. Angaben zur Klimawirkung:

Bewertung -  jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
Wenig klimarelevant
Teilweise klimarelevant 
Sehr klimarelevant
[ x ]   keine weiteren Angaben erforderlich
[…..]   kurze Erläuterung in den Begründungen
[…..]  ausführlicher Erläuterung 
in den Begründungen 
Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlich Projekten)
 (Nationale Klimaschutz-Initiative  -  Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)

III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
ja [   ]
nein [ x ]

Abstimmungsergebnis:
Dafür: 0, Dagegen: 0

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4. / KSS/2/4/21. Sanierung Schloss Johannisburg: ergänzende Maßnahmen in den Museums- und Verwaltungsräumen; Neubau eines Zentraldepots für die Museen der Stadt Aschaffenburg

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.SP-Nr.
Kultur- und Schulsenat 2. Sitzung des Kultur- und Schulsenates 29.06.2021 ö Beschließend 4KSS/2/4/21

.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.

I. Aktueller Projektstand
Die Museen der Stadt Aschaffenburg (MSA) bilden mit ihren demnächst acht Häusern den bedeutendsten Museumsstandort am bayerischen Untermain und dokumentieren ein für die Größe der Stadt weit überdurchschnittliches kulturelles Engagement, das auch in die Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main ausstrahlt.
Mit ihrer Verwaltung, umfangreichen Depotbeständen und dem Schlossmuseum sind die MSA seit vielen Jahrzehnten Mieter der Bayerischen Schlösserverwaltung (BSV) im Schloss Johannisburg 
Seit dem Jahr 2016 saniert der Freistaat Bayern das Schloss Johannisburg. Dazu sind alle Gebäudeteile Zug um Zug zu räumen, denn die Sanierung erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Für die Stadt Aschaffenburg bedeutet dies den vorübergehenden, aber mehrere Jahre dauernden Auszug der Ausstellungsräume, der Räume der Museumsverwaltung und der Depots in Nordturm und Bergfried. Die Kündigung des Mietverhältnisses erwarten wir Ende des Jahres. Sie wird eine Räumungsfrist von 2 Jahren berücksichtigen. 
Die Sanierung des Schlosses zieht umfangreiche und sehr kostenintensive Maßnahmen für die Stadt nach sich und wird dem Personal unserer Museen, aber auch dem städtischen Hochbauamt enorme Leistungen abfordern, die allein mit deren Stammpersonal nicht zu leisten sein werden. Dabei hält sich der unmittelbare Nutzen dieser Sanierung für die Museen in engen Grenzen, denn die staatliche Bauverwaltung saniert das Schloss nur in Dach und Fach sowie im Bereich der Haustechnik. Es geht insbesondere um Schadensbeseitigung an der Fassade, eine Verbesserung der Wärmedämmung und eine Aktualisierung der Haustechnik.
Dennoch bietet der vorübergehende Auszug auch große Chancen für substanzielle Verbesserungen:

  1. Beendigung der provisorischen und vor allem im Schlossturm teilweise prekären Depotsituation der MSA in derzeit sechs weiteren Behelfsliegenschaften im gesamten Stadtgebiet durch einen Neubau eines Zentraldepots auf stadteigenem Grund
  2. Aufgrund von Personalmehrungen u. A. für das Christian-Schad-Museum und die Provenienzforschung strukturelle Verbesserungen in den Verwaltungs- und Technikräumen 
  3. Erste durchgreifende Neugestaltung des Schlossmuseums seit 1972

Alle diese Verbesserungen werden vollständig aus städtischen Mitteln finanziert werden müssen, denn die Stadt hat die Räume im Schloss als „Rohbau“ gemietet.
Die einzelnen Arbeitsbereiche dieses Großprojekts lassen sich dabei wie folgt charakterisieren:

  1. Dokumentierung, Schadstoff-Management und Verpackung des Museumsguts
  2. Planung und Errichtung eines Depotneubaus
  3. Findung und Ertüchtigung eines Ersatzquartiers für die Museumsverwaltung
  4. Umzug von Personal und Museumsgut
  5. Grundlegende Neugestaltung des Schlossmuseums
  6. Erweiterung und Ertüchtigung der Räume des Aufsichtspersonals, der Ausstellungsvorbereitung und der Museumsverwaltung
  7. Erstmalige Einrichtung eines Graphischen Kabinetts
  8. Wiederbezug des Schlosses

Der Stadtrat wurde letztmals im Plenum am 19.04.2021 über diesen Sachstand informiert.

II. Fördermöglichkeiten
Die Fördermöglichkeiten für die Gesamtmaßnahme sind begrenzt. Manche Dinge, wie zum Beispiel die Förderung energetischer Maßnahmen, lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht seriös einschätzen. Der Bezirk Unterfranken prüft zur Zeit, in welchem Umfang er das Depotprojekt fördern wird. Dazu hat am 12. Mai ein Gespräch auf Bezirksebene stattgefunden. Seitens der nichtstaatlichen Museen wird die Aufbereitung des Museumsguts finanziell gefördert; der entsprechende Antrag wurde gestellt. Fördermöglichkeiten bei der Bayerischen Kulturstiftung können erst ermittelt werden, wenn die Gesamtplanung abgeschlossen ist. Eine Vorankündigung des Förderbedarfs an potenzielle Förderer wurde mit Unterschrift des Oberbürgermeisters versendet.
Die Neugestaltung des Schlossmuseums und die Einrichtung eines Graphischen Kabinetts im Schlossturm als wissenschaftliche Einrichtung zur Erschließung und Nutzung der wertvollen Graphikbestände der Stadt im Nordturm des Schlosses leisten sicherlich einen wichtigen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt. Es wird daher derzeit geprüft, inwieweit hierfür eine Förderung nach den Richtlinien der Städtebauförderung infrage kommen könnte.

III. Deakzession
Bei den Museen hat inzwischen eine Begehung von zwei Behelfsdepots in der Mietliegenschaft Dyroffstraße sowie in der stadteigenen ehem. Schlachthofgaststätte stattgefunden. Letztere muss wegen des bevorstehenden Verkaufs und Abbruchs demnächst geräumt und durch eine Mietliegenschaft ersetzt werden. 
Die Frage der Deakzessionierung von historischem Sammlungsgut ist gegenwärtig über eine gewöhnliche Bestandsrecherche nicht valide zu beantworten, da auch die Erfassung des Gesamtbestands – darunter etwa uneröffnete Kriegsauslagerungen – aufgrund der beschriebenen Depotsituation noch nicht geleistet werden konnte.
Die Deakzessionierung wird aber bei der Beräumung der Sammlungsbestände im Schloss im Zuge von Schadstoffmanagement und Erfassung ab Ende diesen Jahres für die Museen von zentraler Bedeutung sein.
Größere Leihkonvolute von Werken der Kunst- und Kulturgeschichte, deren Rückgabe eine spürbare Verringerung des Gesamtvolumens nach sich zögen, existieren nicht.
Allerdings wird eine solche Verringerung bei den eingelagerten Betriebsmitteln, insbesondere Teilen von Ausstellungsarchitektur möglich sein. Während es in der Vergangenheit geboten schien, aus Gründen der Nachhaltigkeit mit Ausstellungselementen zu arbeiten, die verhältnismäßig leicht wiederzuverwenden gewesen wären, hat es hier einen internen Paradigmenwechsel gegeben, da es in den kommenden Jahren aufgrund der zu erwartenden hohen Sonderbelastung des gesamten Personals ohnehin keine größeren Ausstellungsprojekte geben kann (die Kunsthalle Jesuitenkirche ist davon ausgenommen).
Weitere Volumeneinsparungen wird die kritische Durchsicht unserer Buch- und Katalogbestände ergeben, da aufgrund des Wegfalls der Schlachthofgaststätte hier kurzfristig alternative Räume gesucht werden müssen. Dies betrifft im wesentlichen eigene Katalogproduktionen, nach denen nur noch geringe Nachfrage besteht, sowie ganze Reihen von Periodika, die inzwischen online verfügbar sind.

IV. Schlosssanierung
Die notwendige Erweiterung der Flächen der Museumsverwaltung soll in den jetzigen Räumen des archäologischen Depots untergebracht werden. Notwendig wurde dies aufgrund der personell gewachsenen Museumsverwaltung (u. a. Schad-Stiftung, Volontariat, Provenienzforschung). Als die Räume 1996 letztmals den Bedürfnissen der Museumsverwaltung angepasst wurden, arbeiteten dort 7 Personen in Voll- und Teilzeit. Daraus sind inzwischen 12 Personen geworden, zumal auch die Verwaltung der Kunsthalle Jesuitenkirche (2 Pers.) nicht mehr in der ehem. FOS/BOS angesiedelt ist, sondern ebenfalls im Schloss arbeitet. Ein Umbaukonzept wurde inzwischen mit der BSV erarbeitet und von dort im wesentlichen gebilligt. Detailabstimmungen sind hier zu klären. Die für das Graphische Kabinett und für die Umnutzung des archäologischen Depots notwendigen Entwurfspläne zur Berücksichtigung in der Genehmigungsplanung wurden im Einvernehmen mit der BSV und der staatlichen Bauverwaltung erarbeitet. Dies gilt auch für das Klimakonzept der künftigen Museumsräume. Es soll möglichst auf eine Vollklimatisierung verzichtet werden, um Investitions- und Betriebskosten einzusparen. Stattdessen soll durch eine sogenannte Bauteilaktivierung der massiven Wände ein ausgeglichenes Raumklima zur Einhaltung zwingender konservatorischer Vorgaben erreicht werden. Die dazu erforderlichen Vorarbeiten der BSV sind seit kurzem abgeschlossen. Die noch verbliebenen bautechnischen Fragen werden in einem Planungsgespräch mit der BSV in den nächsten Wochen geklärt.

V. Depotneubau
Nach derzeitigem Diskussionsstand ist vorgesehen, auf einem städtischen Grundstück im Stadtteil Obernau (Gewerbegebiet Bollenwald) den Neubau eines Zentraldepots zu errichten. Für dieses Projekt sollte von einem darauf spezialisierten Planungsbüro nun kurzfristig eine Projektskizze angefertigt werden, um Anfang und Konzeption des geplanten Zentraldepots gegenüber Fördergebern verdeutlichen zu können. Kontakte zu einem entsprechenden Planer wurden aufgenommen. Diese Projektskizze muss so gestaltet sein, dass sie das notwendige VgV Verfahren nicht belastet. Außerdem muss bedacht werden, dass auch die mögliche Realisierung des Depots als Generalübernehmer-Projekt oder als Mietkaufprojekt möglich sind. Das angefragte Büro hat hierin einschlägige Erfahrungen mit verschiedenen staatlichen Institutionen und ist auch für große private Wirtschaftsunternehmen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen tätig (u. a. weltweit tätige Kunstspediteure). Ein Planungsgespräch ist für den 28. Juni vereinbart, so dass die Ergebnisse des Gesprächs in die Sitzung des Kultur- und Schulsenats einfließen können.

VI. Weiteres Vorgehen
Die Komplexität und zeitliche Verkettung der verschiedenen Teilprojekte erfordert eine parallele Bearbeitung aller oben dargelegten Arbeitsfelder. Außerdem werden derzeit von der Museumsverwaltung die umzugsvorbereitenden Maßnahmen planerisch und hinsichtlich des Schadstoff-Managements vorbereitet. Gemeinsam mit der Finanzverwaltung und der Bauverwaltung werden in Abhängigkeit von Fördereroptionen Finanzierungskonzepte für das Gesamtprojekt erarbeitet. Mit der BSV werden in den nächsten Wochen abschließende Gespräche zum Klimakonzept und zur Einrichtung des Graphischen Kabinetts erfolgen. 
An konkreten Terminen ist in Vorbereitung
  • Fördergespräche mit Bundes- und Landtagsabgeordneten (30.06.2021)
  • Vorbereitung eines Finanzierungskonzepts (10. Juni 2021)
  • Abstimmungsgespräch Projektskizze mit xxx (28.06.2021)
  • Abstimmungsgespräch mit staatlichem Bauamt Aschaffenburg zur Deckentragkraft und Klimatisierung
  • Abstimmungsgespräch mit der BSV (in Planung)

.Beschluss:

I. 

  1. Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

  1. Die Fördermittelakquise ist fortzusetzen.

  1. Die Verwaltung wird beauftragt für den Depotneubau von einem Fachplaner eine Projektskizze erstellen zu lassen und das Ergebnis im PVS vorzustellen.

  1. Die Verhandlungen mit der Bayerischen Schlösserverwaltung (BSV) im Hinblick auf die Sanierung und Umgestaltung der Räume der Museumsverwaltung und der Sanierung der Ausstellungsräume im Schloss sind zum Abschluss zu bringen und in eine vertragliche Vereinbarung umzusetzen.

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, die kritische Bestandsaufnahme des Inventars während des Auszugsprozesses aus dem Schloss begleitend fortzusetzen.

II. Angaben zur Klimawirkung:

Bewertung -  jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
Wenig klimarelevant
Teilweise klimarelevant 
Sehr klimarelevant
[ x ]   keine weiteren Angaben erforderlich
[…..]   kurze Erläuterung in den Begründungen
[…..]  ausführlicher Erläuterung 
in den Begründungen 
Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlich Projekten)
 (Nationale Klimaschutz-Initiative  -  Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)

III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
ja [ x ]
nein [   ]

Sofern Kosten entstehen:


Die Kosten sind im laufenden Haushaltsplan veranschlagt
ja [   ]
nein [ x ]
Es entstehen Folgekosten
ja [ x ]
nein [   ]
Häufigkeit der Folgekosten
einmalig
[ x ]
wiederkehrend
[   ]

Abstimmungsergebnis:
Einstimmig angenommen

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5. / KSS/2/5/21. Vorstellung des Saisonprogramms 21/22

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.SP-Nr.
Kultur- und Schulsenat 2. Sitzung des Kultur- und Schulsenates 29.06.2021 ö Beschließend 5KSS/2/5/21

.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.

Nach einem hoffnungsvollen Start in die Saison 2020/21 mit erheblichen pandemiebedingten Einschränkungen musste der Spielbetrieb Ende Oktober 2020 erneut eingestellt werden. Abgesehen von einigen sehr erfolgreich durchgeführten Streaming-Angeboten und vereinzelten Veranstaltungen wie der Schönbusch-Serenade im Ridingersaal wurden alle Veranstaltungen abgesagt. Es war richtig, mit allen Gastspielensembles und Künstlern Zusatzvereinbarungen abzuschließen, über die für beide Seiten verbindlich geregelt wurde, wie im Falle von behördlichen Spielverboten, Einschränkungen des Spielbetriebs oder Schließungen von Spielstätten zu verfahren sei. Mit allen Gastspielpartnern wurden einvernehmliche Lösungen gefunden, zumeist Nachholtermine, in sehr wenigen Fällen Ausfallzahlungen in Höhe von jeweils 2.500 €.
Für die kommende Saison wird von einer allmählichen Normalisierung des Spielbetriebs ausgegangen. Die Abonnementstruktur bleibt beibehalten, sodass zu jedem beliebigen Zeitraum innerhalb der Saison mit einem Vorlauf von vier Wochen ein Abonnementeinstieg angeboten werden kann. Bis dahin werden alle Veranstaltungen im freien Verkauf angeboten. 
Ein großer Teil des Programms der Saison 2021/2022 setzt sich zusammen aus Stücken, die in der vergangenen Saison nicht gezeigt werden konnten. Ein Schwerpunkt des Programms widmet sich dem Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. 
An die Stelle des Wahl-Abos tritt in der nächsten Saison die Theatercard 25. Sie ist zum Preis von 30 € zu erwerben und berechtigt zum Kauf einer Eintrittskarte zu 25% Ermäßigung. 


Veranstaltungsprogramm der Spielzeit 2021/2022

44 Schauspielaufführungen im Stadttheater von 20 Gastbühnen
                       
  1. multicultural city e.V.
Insulted. Belarus – Die Gekränkten. Belarus 
Ein politisches Proteststück nach Andrei Kureichik
Sa, 02.10.2021, 20:00 Uhr (Bühne 2)

  1. Ich ein Jud
Lesung
Di, 05.10.2021, 20:00 Uhr (Bühne 2)                

  1. 12 Stufen Theater Kleinostheim
Kurt Eisner Projekt | Unvollendet
Schauspiel und Lesung
Mi, 06.10.2021, 20:00 Uhr (Bühne 2)        

  1. Fritz Rémond Theater Frankfurt
Ein mörderischer Unfall
Ein Thriller der Extraklasse von Edward Taylor
Di, 12.10.2021, 15:00 Uhr 
Mi, 13.10.2021, 15:00 Uhr

  1. EURO-STUDIO Landgraf | Renaissance-Theater Berlin
Nein zum Geld!
Rabenschwarze Komödie von Flavia Coste
Do, 21.10.2021, 19:30 Uhr                

  1. Berliner Ensemble
Gott
Von Ferdinand von Schirach
Mi, 03.11.2021, 19:30 Uhr
Do, 04.11.2021, 19:30 Uhr

  1. Komödie am Kurfürstendamm
Alles was Sie wollen
von Matthieu Delaporte | Alexandre de la Patellière
Sa, 06.11.2021, 19:30 Uhr 

  1. EURO-STUDIO Landgraf | Renaissance-Theater Berlin
Fräulein Julie
Naturalistisches Trauerspiel von August Strindberg
Mi, 17.11.2021, 19:30 Uhr
Do, 18.11.2021, 14:30 Uhr

  1. EURO-STUDIO Landgraf
Schtonk!
Nach dem Film von Helmut Dietl
Sa, 20.11.2021, 19:30 Uhr        

  1. Komödie am Kurfürstendamm
Monsieur Pierre geht online
Nach dem gleichnamigen Film
Mi, 08.12.2021, 19:30 Uhr

  1. Volksbühne im Großen Hirschgraben
Der alte Bürger-Capitain 
oder „Die Entführung“ von Karl Malß
Di, 21.12.2021, 19:30 Uhr
Mi, 22.12.2021, 19:30 Uhr 

  1. Staatstheater Wiesbaden
Der zerbrochne Krug
Von Heinrich von Kleist
Mo, 03.01.2022, 19:30 Uhr
Di, 04.01.2022, 19:30 Uhr 

  1. Adressat unbekannt 
von Kressmann Taylor
So, 16.01.2022, 17:00 Uhr 

  1. Umbreit-Entertainment
Paul Abraham – Operettenkönig von Berlin
von Dirk Heidicke
So, 23.01.2022, 18:00 Uhr

  1. Auf der Bühne hört’s mit dem Theater auf
Lesekonzert
Do, 27.01.2022, 20:00 Uhr 

  1. a.gon Theater München
Nathalie küsst
Romantische Komödie von Anna Bechstein und Maxi Herz
Mo, 31.01.2022, 19:30 Uhr

  1. Fritz Rémond Theater Frankfurt
Das Spiel von Liebe und Zufall
(Le jeu de l’amour et du hasard), Komödie in drei Akten von Pierre Carlet de Marivaux
Mo, 07.02.2022, 15:00 Uhr
Di, 08.02.2022, 15:00 Uhr 

  1. Die Theater Chemnitz
Adams Äpfel
Rabenschwarze Komödie von Anders Thomas Jensen
Di, 15.02.2022, 19:30 Uhr
Mi, 16.02.2022, 19:30 Uhr

  1. Theater Schloss Maßbach
Die fetten Jahre sind vorbei
Schauspiel nach dem Film von Hans Weingartner und Katharina Held
Mi, 23.02.2022, 14:30 Uhr
Do, 24.02.2022, 19:30 Uhr

  1. Schauspiel Frankfurt
Abschied von den Eltern
von Peter Weiss
Mi, 02.03.2022, 19:30 Uhr
Do, 03.03.2022, 19:30 Uhr

  1. Deutsches Theater Göttingen
Warten auf Godot
von Samuel Beckett
Di, 22.03.2022, 19:30 Uhr

  1. Mainfranken Theater Würzburg
Die Comedian Harmonists
von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink
Sa, 09.04.2022, 19:30 Uhr
So, 10.04.2022, 17:00 Uhr

  1. Tournee-Theater THESPISKARREN
Miss Daisy und ihr Chauffeur
(Driving Miss Daisy), Schauspiel von Alfred Uhry
So, 01.05.2022, 18:00 Uhr

  1. EURO-STUDIO Landgraf
Extrawurst
Dramödie in zwei Akten von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob
Di, 26.04.2022, 19:30 Uhr
Mo, 02.05.2022, 19:30 Uhr

  1. 12 Stufen Theater Kleinostheim
Irre alte Welt
Eine chauvinistische Männerkomödie von James Saunders
Di, 03.05.2022, 20:00 Uhr (Bühne 2)
Mi, 04.05.2022, 20:00 Uhr (Bühne 2)
Do, 05.05.2022, 20:00 Uhr (Bühne 2)

  1. EURO-STUDIO Landgraf
Die Kehrseite der Medaille
(L’envers du décor), Komödie von Florian Zeller
Sa, 07.05.2022, 19:30 Uhr

  1. Deutsches Theater Göttingen
Hiob
nach dem Roman von Joseph Roth
Fr, 13.05.2022, 19:30 Uhr
Sa, 14.05.2022, 19:30 Uhr

  1. bremer shakespeare company
Richard III
von William Shakespeare
Di, 31.05.2022, 19:30 Uhr
Mi, 01.06.2022, 19:30 Uhr
Do, 02.06.2022, 14:30 Uhr 

16 Musiktheateraufführungen in der Stadthalle am Schloss von 7 Gastbühnen

  1. Udo Jürgens – Unvergessen!
von und mit Alex Parker
Mi, 20.10.2021, 19:30 Uhr 

  1. Meininger Staatstheater
Eine Nacht in Venedig
Operette in drei Akten von Johann Strauß (1825-1899)
Mo, 15.11.2021, 19:30 Uhr
Di, 16.11.2021, 19:30 Uhr

  1. Aschaffenburger Advent
So, 28.11.2021, 15:00 und 19:00 Uhr

  1. Sorbisches National-Ensemble
Silvester- & Neujahrskonzert
Musikalisches Feuerwerk mit Ballett
Di, 04.01.2022, 15:00 Uhr 

  1. Theater Hof
Wiener Blut
Operette von Johann Strauß (Sohn)
Di, 22.02.2022, 19:30 Uhr 
Mi, 23.02.2022, 15:00 Uhr 

  1. Wintergarten Varieté Berlin
Relax!
80‘s Hits & Acrobatics
Mi, 09.03.2022, 19:30 Uhr 

  1. EURO-STUDIO Landgraf
Der Mann von La Mancha
Ein Musical von Dale Wasserman
So, 20.03.2022, 18:00 Uhr 

  1. Wenn die Magnolien blühen
Frühlingsgala
So, 24.04.2022, 15:00 und 19:00 Uhr

  1. Freies Landestheater Bayern
Anatevka
(Fiddler on the roof), Musical von Jerry Bock
Sa, 21.05.2022, 19:30 Uhr 
So, 22.05.2022, 15:00 Uhr 

  1. Die Theater Chemnitz
Die lustige Witwe
Operette in drei Akten von Victor Léon und Leo Stein
Di, 21.06.2022, 19:30 Uhr 
Mi, 22.06.2022, 15:00 Uhr

10 Musiktheateraufführungen im Stadttheater auf der Bühne 1 von 7 Gastbühnen

  1. Produktion der Jungen Oper Baden-Württemberg e.V
Don Giovanni
Dramma giocoso in zwei Akten von W. A. Mozart
Mi, 29.09.2021, 19:30 Uhr 

  1. Kammeroper München
Talestri
(,,Talestri, Regina delle Amazzoni‘‘), Opernmelodram
Fr, 29.10.2021, 19:30 Uhr 
Sa, 30.10.2021, 19:30 Uhr 

  1. Staatstheater Mainz
Pimpinone oder Die ungleiche Heirat
von Georg Philipp Telemann (1725)
So, 19.12.2021, 18:00 Uhr
Mo, 20.12.2021, 19:30 Uhr 

  1. Koproduktion der Händel-Festspiele Halle mit der lautten compagney Berlin
Alcina
Oper in drei Akten von G. F. Händel (HWV 34) 
Fr, 11.02.2022, 19:30 Uhr
Sa, 12.02.2022, 19:30 Uhr

  1. Jewish Chamber Orchestra Munich
The Fall Of The House Of Usher
Oper in zwei Akten von Philip Glass
Mi, 27.04.2022, 19:30 Uhr

  1. Ensemble così facciamo
Giulio Cesare in Egitto
Oper in drei Akten von G. F. Händel (HWV 17)
Sa, 28.05.2021, 19:30 Uhr
S0, 29.05.2022, 18:00 Uhr 


5 Tanztheateraufführungen in der Stadthalle am Schloss von 5 Gastensembles

  1. Produktion Bayerisches Junior Ballett München (BJMB)
Bayerisches Junior Ballett München
Beethoven- und Orff-Programm
So, 31.10.2021, 18:00 Uhr 

  1. Mandalain Ballett Biarritz
La Pastorale
Fr, 04.03.2022, 20:00 Uhr 

  1. l’arte del mondo
Matthäus-Passion-2727
Di, 12.04.2022, 20:00 Uhr

  1. Staatsballett Karlsruhe
Ruß – Eine Geschichte von Aschenputtel
Di, 03.05.2022, 20:00 Uhr 

  1. Beethoven! The Next Level
Klassik trifft auf Urban Dance
Do, 23.06.2022, 20:00 Uhr 


2 Tanz- und Marionettentheater-Aufführungen im Stadttheater von 2 Gastbühnen 

  1. Theaterkollektiv Kompanie 1/10
Morphium und Holz – Selbstbild als Soldat
Do, 13.01.2022, 20:00 Uhr (Bühne 2)

  1. Geheime Liebe
So, 30.01.2022, 18:00 Uhr 

6 Orchesterkonzerte in der Stadthalle am Schloss

  1. Junge Deutsche Philharmonie
Fr, 01.10.2021, 19:30 Uhr

  1. Windsbacher Knabenchor und Nürnberger Symphoniker
Fr, 12.11.2021, 19:30 Uhr 

  1. Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Mo, 29.11.2021, 19:30 Uhr

  1. Stuttgarter Philharmoniker
Mi, 16.03.2022, 19:30 Uhr 

  1. Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz
Do, 05.05.2022, 19:30 Uhr 

  1. Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Do, 02.06.2022, 19:30 Uhr
                       

9 Kammerkonzerte im Stadttheater auf der Bühne 1 von 9 Solisten und Gastensembles

  1. Quator Èbène
Mo, 11.10.2021, 20:00 Uhr

  1. Liederabend
Julian Prégardien, Martin Helmchen, Marie-Elisabeth Hecker
Mi, 20.10.2021, 20:00 Uhr

  1. Fauré Quartett
Mo, 01.11.2021, 20:00 Uhr 

  1. Garrick Ohlsson
Mi, 01.12.2021, 20:00 Uhr


  1. Opernstudio der Bayerischen Staatsoper
Arien und Ensembles aus verschiedenen Opern
So, 27.02.2022, 18:00 Uhr

  1. Apollon Musagète Quartett
Fr, 18.03.2022, 20:00 Uhr

  1. Domrapiano – mit russischer Seele
Saitenmalerei
Fr, 25.03.2022, 20:00 Uhr

  1. Festival der ARD-Preisträger
Fr, 20.05.2022, 20:00 Uhr



29 Grenzgänge – Vorstellungen im Stadttheater 

  1. Adam Baldych Quartet
So, 03.10.2021, 18:00 Uhr (Bühne 2)

  1. Wer wir sind
Lesung und Gespräch
Lena Gorelik
Do, 14.10.2021, 18:30 Uhr 

  1. Goldener Boskop
9. Improtheaterfestival 
DIE TABUTANTEN
Sa, 16.10.2021, 19:30 Uhr

  1. Frida Kahlo
Suzanne von Borsody 
Mit dem Trio Azul
Sa, 23.10.2021, 20:00 Uhr 

  1. Beethoven – Der Märtyrer seines Herzens
Stummfilm-Biographie von 1917
Mi, 10.11.2021, 20:00 Uhr

  1. hr2-RadioLiveTheater
Jochen Malmsheimer & Uwe Rössler
Zwei Füße für ein Halleluja – Mit einem Regenten unterwegs
Do, 11.11.2021, 20:00 Uhr

  1. Das alte Gesetz 
Stummfilmkonzert
So, 21.11.2021, 17:00 Uhr

  1. Ringmasters – world class vocal harmony
It’s Showtime!
       Do, 25.11.2021, 20:00 Uhr 

  1. JBBG – Jazz Bigband Graz
THE SPACE BETWEEN US
Sa, 27.11.2021, 20:00 Uhr 

  1. Kiste auf dem Kopf und Schlüssel weg
Erzählperformance
Ramo Ali
Do, 02.12.2021, 19:00 Uhr

  1. Frank Keller & La Finesse
Jubiläumskonzert – 15 Jahre when classic meets pop ...
Fr, 10.12.2021, 20:00 Uhr

  1. Onair: So This Is Chritsmas
Das A-capella-Weihnachtskonzert von ONAIR
Sa, 11.12.2021, 20:00 Uhr

  1. Urban Priol
Tilt! – Der ultimative Jahresrückblick 2021
Mi, 05.01.2022, 20:00 Uhr

  1. Blumentopf/3
Impro de Luxe
Sa, 08.01.2022, 19:30 Uhr

  1. Viva Voce
Glücksbringer
Fr, 14.01.2022, 20:00 Uhr

  1. Poetry Slam
Wortkunstwerke einer Auswahl bundesweit angereister Künstler
Fr, 21.01.2022, 20:00 Uhr 

  1. Echoes – Barefoot to the moon 
An acoustic Tribute to Pink Floyd
Sa, 22.01.2022, 20:00 Uhr

  1. Jazz & Crime Nacht
Finale des 10. Aschaffenburger Jazz & Crime Festivals 2022
Sa, 29.01.2022, 20:00 Uhr

  1. Sebastian Puffpaff
Wir nach
So, 13.02.2022, 18:00 Uhr

  1. hr-BIGBAND
Thrill Box II
Do, 17.02.2022, 20:00 Uhr

  1. Im Autokino Late Night Show
Sa, 19.02.2022. 20:00 Uhr

  1. sagas.ensemble
Chocolat – Eine himmlische Verführung
Fr, 25.02.2022, 20:00 Uhr

  1. Queenz Of Piano
Classical music that rocks!
So, 06.03.2022, 18:00 Uhr

  1. JazzProject
So, 13.03.2022, 20:00 Uhr

  1. Horst Evers
LIEST... aus seinem aberwitzigen Alltags-Universum
Mi, 06.04.2022, 20:00 Uhr

  1. Ringsgwandl
Wuide unterwegs
Fr, 06.05.2022, 20:00 Uhr

  1. hr2-RadioLiveTheater
Sherlock und der Hund von Dartmoor
Live-HörSpiel-Krimi von Wolfgang Vater und Klaus Krückemeyer nach Sir Arthur Conan Doyle
So, 15.05.2022, 18:00 Uhr

  1. Aschaffenburger Jazzbigband plays Beatles and more
feat. Peter Weniger (Saxophon)
So, 22.05.2022, 20:00 Uhr

  1. Alfons
Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Und gibt es dort genug Parkplätze?
       Mi, 22.06.2022, 20:00 Uhr


1 Grenzgang – Vorstellung in der Stadthalle am Schloss

  1. Purple Rising – The Deep Purple Symphony
Performed by Purple Rising & Sinfonieorchester Uni Frankfurt
Sa, 14.05.2022, 20:00 Uhr


Kinder- und Jugendtheater

22 Kindertheatervorstellungen von 8 Gastbühnen

  1. Theater Gruene Soße
Struwwelpeter
Ausgezeichnet mit dem KARFUNKEL – Kinder- und Jugendtheaterpreis 2020
So, 24.10.2021, 16:00 Uhr
Mo, 25.10.2021, 10:00 Uhr
Di, 26.10.2021, 10:00 Uhr

  1. theater mimikri
Des Kaisers neue Kleider
Theatermärchen nach H. C. Andersen 
So, 14.11.2021, 16:00 Uhr
Mo, 15.11.2021, 08:45 Uhr
Di, 16.11.2021, 10:00 Uhr
       

  1. Theater Schloss Maßbach
Peter Pan
Nach dem Roman von J. M. Barrie
So, 05.12.2021, 16:00 Uhr
Mo, 06.12.2021, 10:00 Uhr
Di, 07.12.2021, 10:00 Uhr

  1. pulk fiktion
Hieronymus
Nach einem Kinderbuch von Thé Tjong-Khing
So, 09.01.2022, 16:00 Uhr (Bühne 2)
Mo, 10.01.2022, 10:00 Uhr (Bühne 2)
Di, 11.01.2022, 10:00 Uhr (Bühne 2)

  1. Musikbühne Mannheim
Zwerg Nase
Ein Märchenmusical nach Wilhelm Hauf
So, 20.02.2022, 16:00 Uhr 
Mo, 21.02.2022, 10:00 Uhr
Di, 22.02.2022, 10:00 Uhr

  1. Theater Marabu
Morgen ist heute gestern
Eine generationsübergreifende Tanz-Theater-Performance
So, 03.04.2022, 16:00 Uhr
Mo, 04.04.2022, 09:00 Uhr

  1. Atze Musiktheater Berlin
Rodrigo Raubein
Eine Inszenierung von Matthias Schönfeldt
So, 08.05.2022, 16:00 Uhr
Mo, 09.05.2022, 10:00 Uhr
Di, 10.05.2022, 10:00 Uhr

  1. Comedia Theater Köln
Monsta
Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Dita Zipfel
So, 26.06.2022, 16:00 Uhr
Mo, 27.06.2022, 09:00 Uhr 



1 Kindertheatervorstellungen von 1 Gastbühne (Open Air Veranstaltung)

  1. Württembergische Landesbühne
Das Neinhorn
Von Marc-Uwe Kling
Do, 07.07.2022, 10:00 Uhr
Do, 07.07.2022, 10:00 Uhr



17 Jugendtheatervorstellungen im Stadttheater und im Hofgarten von 10 Gastbühnen

  1. Theater la senty menti
Welcome, aber…
Mi, 27.10.2021, 14:30 Uhr
Do, 28.10.2021, 10:00 Uhr

  1. EURO-STUDIO Landgraf | Renaissance-Theater Berlin
Fräulein Julie
Do, 18.11.2021, 14:30 Uhr

  1. Theater Gruene Sosse
Mädchen wie die
Mo, 13.12.2021, 14:30 Uhr 
Di, 14.12.2021, 10:00 Uhr

  1. pulk fiktion
Trollwut
Ein Diskurs Musical 
Di, 25.01.2022, 14:30 Uhr
Mi, 26.01.2022, 10:00 Uhr

  1. Atze Musiktheater Berlin
No Planet B
Mi, 02.02.2022, 10:00 Uhr
Do, 03.02.2022, 14:30 Uhr

  1. Theater Schloss Maßbach
Die fetten Jahre sind vorbei
Mi, 23.02.2022, 14:30 Uhr
Do, 24.02.2022, 10:00 Uhr

  1. Anni Hartmann
No lobby is perfect
Kabarett für Jugendliche
Do, 24.03.2022, 14:30 Uhr (Hofgarten)

  1. Theater Marabu
Good Game Gretel
Di, 05.04.2022, 10:00 Uhr (Bühne 2) 
Di, 05.04.2022, 14:30 Uhr (Bühne 2)

  1. Performing Group
Spectacular Failures
Tanztheater
Di, 17.05.2022, 10:00 Uhr
Di, 17.05.2022, 14:40 Uhr

  1. bremer shakespeare company
Richard III
Do, 02.06.2022, 14:30 Uhr

.Beschluss:

I. Der Kultur- und Schulsenat nimmt das Programm des Kulturamts für die Saison 2021/2022 zur Kenntnis.

II. Angaben zur Klimawirkung:
Bewertung -  jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
Wenig klimarelevant
Teilweise klimarelevant 
Sehr klimarelevant
[ x ]   keine weiteren Angaben erforderlich
[…..]   kurze Erläuterung in den Begründungen
[…..]  ausführlicher Erläuterung 
in den Begründungen 
Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlich Projekten)
 (Nationale Klimaschutz-Initiative  -  Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)

III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
ja [   ]
nein [ x ]

Abstimmungsergebnis:
Dafür: 0, Dagegen: 0

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6. / KSS/2/6/21. Zuschussanträge zur Durchführung von Konzertveranstaltungen

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.SP-Nr.
Kultur- und Schulsenat 2. Sitzung des Kultur- und Schulsenates 29.06.2021 ö Beschließend 6KSS/2/6/21

.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.

Die Richtlinien zur Förderung von Konzertveranstaltungen freier Kulturträger durch die Stadt Aschaffenburg wurden auf Vorschlag des Gesprächskreises Kultur neu gefasst und in der Sitzung des Kultur- und Schulsenats vom 06.07.2016 einstimmig verabschiedet. Mit der Neufassung werden die Höchstfördersätze von 10.000 auf 9.000 € reduziert und der Anteil städtischer Förderung auf 40 % der Gesamtausgaben begrenzt. Damit soll weiteren Veranstaltern und Ensembles die Möglichkeit gegeben werden, eine Förderung zu beantragen.

In der Sitzung am 23.02.2021 wurden bereits sechs Zuschussanträge behandelt. In Anlage drei weitere Anträge, die coronabedingt verspätet eingereicht wurden.

.Beschluss:

I. Der Kultur- und Schulsenat beschließt die Bezuschussung der nachstehend aufgeführten Konzertveranstaltungen (Anlage 3) gemäß der „Richtlinien zur Förderung von Konzertveranstaltungen freier Kulturträger durch die Stadt Aschaffenburg“ in der Fassung vom 06.07.2016. 

II. Angaben zur Klimawirkung:

Bewertung -  jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
Wenig klimarelevant
Teilweise klimarelevant 
Sehr klimarelevant
[ x ]   keine weiteren Angaben erforderlich
[…..]   kurze Erläuterung in den Begründungen
[…..]  ausführlicher Erläuterung 
in den Begründungen 
Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlich Projekten)
 (Nationale Klimaschutz-Initiative  -  Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)

III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
ja [ x ]
nein [  ]

Sofern Kosten entstehen:


Die Kosten sind im laufenden Haushaltsplan veranschlagt
ja [   ]
nein [   ]
Es entstehen Folgekosten
ja [   ]
nein [ x ]
Häufigkeit der Folgekosten
einmalig
[   ]
wiederkehrend
[   ]

Abstimmungsergebnis:
Einstimmig angenommen

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7. / KSS/2/7/21. Kostenfreie Überlassung Stadttheater für die Verleihung des Mutig-Preises

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.SP-Nr.
Kultur- und Schulsenat 2. Sitzung des Kultur- und Schulsenates 29.06.2021 ö Beschließend 7KSS/2/7/21

.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.

Wolfgang Gärthe, Geschäftsführer und Initiator des "Mutig-Preis", plant für Samstag, 04.12.2021 um 11:00 Uhr die Verleihung des Mutig-Preises 2021 an Frau Dr. Monika Hauser. Sie gründete in den 1990er Jahren die Frauenrechtsorganisation medica mondiale mit dem Ziel, kriegstraumatisierten Frauen medizinische und psychologische Hilfe zu leisten. Für ihre Initiative nahm sie zahlreiche Auszeichnungen entgegen, unter anderem den als Alternativer Nobelpreis bekannten Right Livelihood Award 2008. Laudatorin bei der Verleihung des Aschaffenburger Mutig-Preises ist die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Frau Carolina Trautner. 
Die Mutig-Preisverleihung 2021 ist wieder begleitet von Vorträgen und Diskussionen insbesondere mit und für Schülerinnen und Schüler. Herr Gärthe beantragt mit Schreiben vom 01.04.2021 die kostenfreie Überlassung des Stadttheaters und begründet die Wahl des Veranstaltungsortes mit einer möglichen coronabedingten Beschränkung der Besucherzahl, die eine Durchführung im Konzertsaal der Musikschule unmöglich macht. 
Laut Stadtratsbeschluss vom 13.01.1982 entscheidet der Kultur- und Schulsenat über die kostenfreie Überlassung des Stadttheaters, wenn „die Stadt ein erhebliches Interesse an der Durchführung der Veranstaltung hat“. 
Der Mutig-Preis ist eine überregionale beachtete Auszeichnung für couragiertes Handeln. Die Verleihung findet weit über Aschaffenburg hinaus in den Medien große Beachtung. Aus Sicht der Verwaltung sind die Voraussetzungen für die kostenfreie Überlassung des Stadttheaters gegeben.

.Beschluss:

I. Der Kultur- und Schulsenat beschließt mit Bezug auf den Beschluss vom 13.01.1982 die kostenfreie Überlassung des Stadttheaters für die Verleihung des Mutig-Preises am Samstag, 04.12.2021, um 11:00 Uhr.

II. Angaben zur Klimawirkung:
Bewertung -  jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
Wenig klimarelevant
Teilweise klimarelevant 
Sehr klimarelevant
[ x ]   keine weiteren Angaben erforderlich
[…..]   kurze Erläuterung in den Begründungen
[…..]  ausführlicher Erläuterung 
in den Begründungen 
Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlich Projekten)
 (Nationale Klimaschutz-Initiative  -  Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)

III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
ja [   ]
nein [ x ]

Abstimmungsergebnis:
Einstimmig angenommen

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8. / KSS/2/8/21. Anmeldezahlen an Schulen

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.SP-Nr.
Kultur- und Schulsenat 2. Sitzung des Kultur- und Schulsenates 29.06.2021 ö Beschließend 8KSS/2/8/21

.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.

Für das neue Schuljahr 2021/2022 wurde durch das Schulverwaltungs- und Sportamt die Anmeldezahlen der neuen 1. und 5.  Klassen durch eine Abfrage im Juni bei den Schulen erhoben.

In der Tabelle ersichtlich (grün) sind ebenfalls die Zahlen aus dem Schulentwicklungsplan:

 





Vergleich
Unterschied
Schulname
gesamt
Stadt AB
Lkrs AB
Lkrs MIL
Hessen
Schulentwicklungs-plan
 
Brentano-Grundschule
53
53
 
 

67
-14
Erthal-Grundschule
19
19
 
 

21
-2
Erich-Kästner-Grundschule
18
18
 
 

15
3
Grünewald-Grundschule
75
74
1
 

77
-2
Christian-Schad-Grundschule
42
42
 
 

46
-4
Dalberg-Grundschule
34
34
 
 

60
-26
Kolping-Grundschule
39
39
 
 

40
-1
Pestalozzi-Grundschule
65
65
 
 

62
3
Schiller-Grundschule
36
36
 
 

61
-25
Strietwald-Grundschule
38
38
 
 

43
-5
Hefner-Alteneck-Grundschule
62
62
 
 

63
-1
Mozart-Grundschule
46
46
 
 

52
-6
Brentano-Mittelschule
46
46
 
 

38
8
Dalberg-Mittelschule
38
38
 
 

37
1
Schönbergschule
34
34
 
 

28
6
Pestalozzi-Mittelschule
41
38
3
 

34
7
Hefner-Alteneck-Mittelschule
30
30
 
 

29
1
Ruth-Weiss-Realschule
132
98
34
 

158
-26
Friedrich-Dessauer-Gymnasium
199
96
96
7

205
-6
Kronberg-Gymnasium *
135
81
50
3
1
145
-10
Dalberg-Gymnasium
160
76
71
11
2
137
23
Fröbelschule     1. Kl.
                          5. Kl.
34
15
34
15
 
 



Comeniusschule
noch unbekannt
 
 
 
 
 
 


* im Kronberg-Gymnasium gab es über 200 Anmeldungen, von denen rund 70 nicht berücksichtigt werden konnten 

Abweichungen im Bereich der Anmeldungen in den Grundschulen sind wahrscheinlich durch die sogenannten „Korridorkinder“ möglich, d.h. wo die Möglichkeit besteht den Schulbeginn auf das nächstfolgende Schuljahr 2022/2023 zu verschieben. 

Im Bereich der Mittelschulen kam es zu höheren Anmeldezahlen als prognostiziert. Dies wiederum spiegelt sich negativ in den Anmeldezahlen der Realschule wider. Eine Erklärung hierfür kann sein, dass in den Augen der Erziehungsberechtigen bzw. Eltern die Leistungen der Schüler im Kontext der Pandemie als noch nicht ausreichend gesehen werden, um auf eine Realschule zu wechseln und so erstmal die Entwicklung abgewartet wird für ein ggf. späteres Nachrückend in diese Schulform.

.Beschluss:

I. Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

II. Angaben zur Klimawirkung:
Bewertung -  jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
Wenig klimarelevant
Teilweise klimarelevant 
Sehr klimarelevant
[ x ]   keine weiteren Angaben erforderlich
[…..]   kurze Erläuterung in den Begründungen
[…..]  ausführlicher Erläuterung 
in den Begründungen 
Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlich Projekten)
 (Nationale Klimaschutz-Initiative  -  Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)

III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
ja [   ]
nein [ x ]

Abstimmungsergebnis:
Dafür: 0, Dagegen: 0

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9. / KSS/2/9/21. Bericht zum Sachstand Digitalisierung an Schulen

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.SP-Nr.
Kultur- und Schulsenat 2. Sitzung des Kultur- und Schulsenates 29.06.2021 ö Beschließend 9KSS/2/9/21

.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.

Innerhalb der Organisation der Stadt Aschaffenburg arbeiten im Referat 4 unter der Leitung von Frau Bürgermeisterin Jessica Euler und im Referat 6 unter der Leitung von Herrn Dirk Kleinerüschkamp hauptverantwortlich zwei Ämter im Bereich Digitalisierung an Schulen. 
Die Projektsteuerung liegt bei Referat IV, bei Bedarf werden weitere Referate und Ämter einbezogen.

  • Schulverwaltungs- und Sportamt (Ref. 4)

    • Glasfaser-Anbindung für alle städtischen Schulen
    • IT-Ausstattung 
    • IT-Betrieb

Vorrangige Ziele:
Einrichtung eines Gigabit-Internetzuganges an allen Schulstandorten sowie Beschaffung und Umsetzung einer flächendeckenden IT-Ausstattung in allen Klassenräumen. 
Die Möglichkeiten der Nutzung von digitalen Endgeräten durch alle Schüler*innen. 
Betreuung des laufenden IT-Betriebes durch Endgeräte-Verwaltungssysteme (MDM). 
Dazu gehören die schulische IT-Ausstattung, das IT-Netzwerk und die Anwendungen. 

  • Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft (Ref. 6)

    • IT-Infrastruktur  
    • IT-Serverräume
 
Vorrangige Ziele:
Modernisierung und Ausbau der schulischen IT-Infrastruktur an allen Schulstandorten inklusive Beschaffung erforderlicher Netzwerk-Komponenten, der Verkabelung und Funknetz-Abdeckung sowie sicherer Auftrennung der pädagogischen- und Verwaltungs-Netzwerke.

Folgende weitere Stellen werden bei Bedarf hinzugezogen:

    • Koordinationsstelle Digitalstrategie (unter Referat 3 – Bürgermeister Eric Leiderer) 
    • Rechts- und Vergabeamt und Stadtkämmerei (unter Referat 2 –Dr. Meinhard Gruber) 
    • Medienbeauftragte für digitale Bildung (Medienpädagogische Berater digitale Bildung (mBdB) und Informations-technische Berater digitale Bildung (iBdB) – über Staatliches Schulamt der Kommune oder des Landkreises oder über die Regierung des Schulbezirks (Unterfranken). Sie beraten die Schulen vor Ort bei der Medienkonzeptarbeit, koordinieren Fortbildungsbedarfe und bilden selbst Lehrkräfte fort.  

  • Schulen

    • Mit den Schulen wird regelmäßig die weitere Vorgehensweise anhand des Medienkonzeptes abgestimmt.

Vorrangige Ziele:
Ziel ist es, den unterschiedlichen didaktischen Ansätzen der Schulen gerecht zu werden.


Das Zusammenarbeiten und der fachliche Austausch zwischen den beteiligten Stellen und externen Dienstleistern ist für das effiziente Arbeiten und Erreichen einer einheitlichen digitalen Bildungsinfrastruktur von hoher Priorität und für den gemeinsamen Erfolg unverzichtbar.
  1. Überblick Schulen
Insgesamt werden 29 Schulstandorte aller Schulformen mit ca. 600 Klassenräumen digitalisiert, die von ca. 12.200 Schüler*innen besucht werden. 

  1. Überblick Medienkonzept
Alle bayerischen Schulen müssen seit Ende des Schuljahres 2018/2019 ein Medienkonzept dokumentieren und fortschreiben, damit Lernende eigenständig, kreativ und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umgehen. Dieses Medienkonzept besteht aus drei Elementen: dem Mediencurriculum, dem Fortbildungsplan und dem Ausstattungsplan der Einzelschule. Es muss inhaltlich, methodisch und didaktisch mit dem Vergabewunsch der Einzelschule zur Anerkennung von Förderleistungen abgeglichen sein.  
Voraussetzung für die Förderfähigkeit ist, dass sich die beantragte digitale Bildungsinfrastruktur im Ausstattungsplan des Medienkonzepts der jeweiligen Schule wiederfindet. 
Investitionsmaßnahmen, die nicht auf dem Medienkonzept der jeweiligen Schule basieren und in ihren wesentlichen Elementen im Ausstattungsplan des Medienkonzepts der jeweiligen Schule beschrieben sind, sind nicht förderfähig. 
Jede Schule muss den aktuellen Stand des Medienkonzeptes an die zuständige Regierung und den Sachaufwandsträger übermitteln, bevor die Vergabe beauftragt wird. 

Aufgabe der Schule ist es, im Einvernehmen mit dem Sachaufwandsträger nach pädagogisch sinnvollen und tragfähigen Konzepten zur Optimierung der Medien- und Raumausstattung zu suchen, die sowohl technische und finanzielle als auch logistische, bauliche und didaktische Aspekte berücksichtigen.

  1. Struktur Digitales Klassenzimmer
Für die zielführende und nachhaltige Umsetzung der digitalen Bildung in der Schule ist die Einrichtung eines „digitalen Klassenzimmers“ für die Räume, in denen regelmäßig Unterricht stattfindet, empfehlenswert. Das digitale Klassenzimmer besteht aus einem Lehrercomputer (Desktop-PC, Notebook oder Tablet), einer Präsentationseinrichtung (digitale Großbilddarstellung, interaktive Displays, Beamer, Dokumentenkamera, Audiosystem) und der Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, digitale Geräte (z. B. PCs, Notebooks, Tablets) unter der Verwendung der schulischen Infrastruktur zu nutzen.

  1. Übersicht Investitionsprogramme Digitalisierung
Gemäß dem Masterplan Digital II (2018 -2022) aus dem 10-Punkte-Programm des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie wurden die Punkte 1 - Wir schaffen die digitale Infrastruktur für die Gigabit-Gesellschaft und Punkte 3 -Bayern setzt neue Maßstäbe in der digitalen Bildung in Form von Digitalen Klassenzimmern und Integrierten Fachunterrichtsräumen an den Berufsschulen bereits durch einige Förderprogramme in Teilen umgesetzt und werden durch das folgende Förderprogramm weiter ausgebaut.

DigitalPakt Schule (dBIR) - Förderprogramm 2021 – 2024 
Diese Mittel stehen sowohl für die digitale Infrastruktur als auch für IT-Ausstattung zur Verfügung.
In dieses Förderprogramm integriert wurden die Sondermaßnahmen während der Corona -Pandemie zur Beschaffung von mobilen Endgeräten für Schüler*innen und Lehrkräfte.

Die Stadt Aschaffenburg und der Zweckverband FOS/BOS Aschaffenburg hat die nachfolgenden Fördergelder bereits erhalten

  • 845 Tsd. € Sonderbudget Leihgeräte für die allg.-bild. Schulen der Stadt Aschaffenburg
  • 593 Tsd. € Sonderbudget Lehrerdienstgeräte für die allg.-bild. Schulen der
    Stadt Aschaffenburg
  • 61 Tsd. € Sonderbudget Leihgeräte für den Zweckverband FOS/BOS Aschaffenburg
  • 40 Tsd. € Sonderbudget Lehrerdienstgeräte für den Zweckverband FOS/BOS Aschaffenburg

Das Schulverwaltungs- und Sportamt wird für die Stadt Aschaffenburg und den Zweckverband FOS/BOS Aschaffenburg im Rahmen der Förderrichtlinie DigitalPakt Schule folgende Fördergelder bis Ende des Jahres 2021 beantragen

  • 4,8 Mio. € für die Kreisfreie Stadt Aschaffenburg, davon 816 Tsd. € für die Berufsschulen (iFU)
  • 316 Tsd. € für den Zweckverband FOS/BOS Aschaffenburg

Die Stadt Aschaffenburg stockt die finanziellen Mittel auf insgesamt 10 Mio. € auf. Sie stellt diese in der Finanzplanung 2020 – 2023 für die Erweiterung der IT-Infrastruktur (5 Mio. €) und für die IT-Ausstattung (5 Mio. €) zur Verfügung, um alle städtischen Schulen zu modernisieren.


  1. Status abgeschlossene Förderprogramme

Glasfaseranschluss
Die Glasfaser-Anbindung für alle 29 städtischen Schulen ist abgeschlossen. Die Gigabit-Internet Tarife sind in flächendeckend geschaltet (1000 Mbit/s Download, mind. 200 Mbit/s Upload).
Die laufenden monatlichen Kosten für den Glasfaser-Tarif an jeder Schulen sind von der Telekom ab März 2021 auf 161,- € reduziert worden.  
Die Förderleistung gemäß der anerkannten Zuwendungsnachweise beträgt 387.633,- €.

Die Glasfaseranschlüsse bieten die Grundlage für den flächendeckenden Ausbau der IT-Infrastruktur an allen Aschaffenburger Schulen bis Ende 2023 mit Hilfe des Förderprogrammes Digitalpakt Schule (dBIR) 

Anmerkung: Im Zuge der Glasfaser-Anbindung der Schulen wurden die Telefonanschlüsse an das Glasfaser-Netz angebunden. Die meisten Schulen erhielten daher neue Rufnummern und einige Telefonanlagen werden erneuert. Die alten Telefon- und Internet-Tarife werden sukzessive gekündigt.

Digitales Klassenzimmer (Freistaat Bayern)
In den Jahren 2019 und 2020 wurden im Rahmen dieses Förderprogrammes mit einer Gesamtsumme von 1,5 Mio. € (max. Fördermittel inkl. 10% Eigenanteil) für alle Aschaffenburger Schulen folgende Beschaffungen durchgeführt:
 
  • 1900 IT-Endgeräte (PC-Systeme, Notebook-Systeme, Tablet-Systeme)
  • 48 Mobile Ladelösungen
  • 151 Dokumenten-Kameras
  • 153 Display-und Präsentations-Systeme (Interaktive Displays, Großbild-Monitore, Beamer)
  • 13.700 Microsoft Office 365 und Windows 10 Abo-Lizenzen

Integrierte Fachunterrichtsräume (iFU) an den Berufsschulen BS I, BS II und Fachschule für Steinmetzen und Bildhauer:
In den Jahren 2019 und 2020 wurden im Rahmen dieses Förderprogrammes mit einer Gesamtsumme von 414 Tsd. € folgende Systeme beschafft und ausgerollt: 

  • 109 PC-Systeme
  • 256 Tablet-Systeme
  •  35 Notebook-Systeme
  • 1 CNC-5 Achs-System für Holzarbeiten

Das Förderprogramm Digitales Klassenzimmer wurde im März 2021 erfolgreich abgeschlossen. Die Verwendungsnachweise müssen bis zum 31.10.2021 beim Freistaat Bayern eingereicht werden, um die bewilligten Fördergelder zu erhalten.

DigitalPakt Schule - Corona – Pandemie – Sonderbudget Leihgeräte
Von den erhaltenen Fördergeldern für das Sonderbudget Leihgeräte wurden folgende einheitliche IT-Ausstattungen beschafft und In Betrieb genommen:

  • 995 Tablet-Systeme (Apple)
  • 36 Tablet-Systeme (Microsoft)
  • 583 Notebook-Systeme (Lenovo)
       ==========================
  • 1614 Systeme ~ 15 % der Schülerzahlen

  1. Status laufende Förderprogramme

DigitalPakt Schule - Sonderbudget Lehrerdienstgeräte (SoLD)
Von den erhaltenen Fördergeldern für das Sonderbudget Lehredienstgeräte sind folgende Vergaben erfolgt:

  • 342 Notebook-Systeme (Lenovo)
  • 274 Tablet-Systeme (Apple)
  •  40 Tablet-Systeme (Microsoft)
  • 616 Dienstleistungen (Inbetriebnahme + Verwaltung) 

Die Lehrerdienstgeräte werden zum neuen Schuljahr 2021/22 ausgerollt.


DigitalPakt Schule 2021 -2024 (dBIR)

  • Anträge für die komplette Förderung bis 31.12.2021 
  • Letzte Auftragserteilung bis 30.06.2023
  • Abschluss der Maßnahmen bis 16.05.2024
  • Förderung aufgeteilt auf IT-Ausstattung und IT-Infrastruktur
  • demnächst: Förderrichtlinie Systemadministration 

IT-Ausstattung
Das Schulverwaltungs- und Sportamt hat im Mai 2021 die Abfrage für den Bedarf bis 2024 an die Schulen gesendet. Die Ergebnisse werden zurzeit ausgewertet und mit den Schulen im Bedarfsfall vor Ort abgestimmt. Anschließend erfolgt die Antragstellung auf Förderung bei der Regierung und die Ausschreibung der priorisierten interaktiven Display-Systeme zur Ablösung der grünen Tafeln. 

IT-Infrastruktur
Die IT-Infrastruktur an allen Schulen wird anhand einer Prioritätsliste erneuert. Das Amt für Hochbau- und Gebäudewirtschaft hat hierzu ein Modell entwickelt (Aufteilung Netzwerksysteme und Verkabelung). Die Vergabe für die Netzwerk-Systeme inkl. WLAN ist bereits erfolgt. Z. Zt. Erfolgt die Netzwerkfeinplanung als Grundlage für die Ausschreibung der Verkabelung. Die Verkabelung wird in mehreren Stufen ausgeschrieben. 
Parallel zur Planung werden in Schulen, in denen wenig oder gar nichts an WLAN vorhanden ist, vorab Interims-Lösungen geschaffen. Da die Lieferungen der aktiven Komponenten bedingt durch COVID (Chipengpässe) nicht planmäßig erfolgen, kommt es zu Verzögerungen. 


  1. „Modell Tabletklassen“ mit schülereigenen Geräten

  • Unterstützung der Stadt Aschaffenburg für Schüler, die in Aschaffenburg wohnen, bei Anschaffung eines Gerätes
  • Vorliegendes Schulkonzept
  • Zuschuss der Stadt für zusätzliche Geräte pro Jahr für allg.-bild. weiterführende Schulen und vergleichbare private Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe im Rahmen einer familienpolitischen Leistung, die städtische Schüler*innen betrifft
  • 36 Monate Raten: Zuschuss von 6,- EUR/Monat, 72,-EUR/Jahr,  
  • Sofortzahlung: Zuschuss von jährlich 60,- EUR über 3 Jahre 
  • Schule wählt Anbieter aus, Verträge werden zwischen Eltern und Anbieter geschlossen
  • Einrichtung durch das Schulverwaltungsamt, Verwaltung über MDM-Lösung der Stadt, Einwilligungserklärung durch Eltern.
  • iPad-Lösungsvarianten: 32 GB oder 128 GB inkl. elektronischer Eingabestift und Tastaturhülle, optional: iPad-Versicherung für 36 Monate
  • Beschluss Klasseneltern und Schulform

Folgende Schulen starten ab dem Schuljahr 2021/2022

  1. Karl-Theodor-v.-Dalberg-Gymnasium:
    Jahrgangsstufe 6, 4 Tablet-Klassen, ca.107 Schüler*innen davon 45 Stadtschüler, 

  1. Schönberg – Mittelschule: 
    Jahrgangsstufe 5, 2 Tablet-Klassen, 33 Schüler*innen, 

geplant:

  1. Private Realschule Krauß
  • Jahrgangsstufe 5, eine Klasse, 20 Schüler davon 11 Stadtschüler
  • Jahrgangsstufe 6, eine Klasse, 22 Schüler davon 8 Stadtschüler

  1. Private Wirtschaftsschule Krauß
  • Jahrgangsstufe 7, eine Klasse, 17 Schüler davon 5 Stadtschüler
  • Jahrgangsstufe 8, zwei Klassen, 32 Schüler davon 19 Stadtschüler
  • Jahrgangsstufe 10, eine Klasse, 21 Schüler davon 7 Stadtschüler

Alle allgemeinbildenden Schulen können dieses Angebot wahrnehmen. 
Vorteil ist, dass Schüler eigene, einheitliche, persönliche, strukturierte Geräte haben und es keine Unterschiede gibt. 
Für Schüler, deren Eltern Leistungen wie Wohngeld, Grundsicherung, Hartz IV beziehen, werden Hilfestellungen geleistet beim Antrag auf Übernahme der Kosten im Rahmen von Bildung und Teilhabe (SGB II - Auch bei Landkreisschüler*innen).



  1. Ausblick
Das Bayerische Kultusministerium hat auf dem Schul-Digitalisierungsgipfel angekündigt, dass für die kommenden Jahre Bund und Land sich die Kosten für Systemadministration für den schulischen Bereich teilen. Nachfolgend soll dann eine Aufteilung der Kosten zwischen Land und Kommune stattfinden. 
Zurzeit erhebt das Schulverwaltungs- und Sportamt gemeinsam mit den Schulen den Bedarf an digitaler Ausstattung zur Umsetzung des Digitalpakt Schule Förderprogrammes. Das Amt für Hochbau- und Gebäudewirtschaft arbeitet an der Umsetzung des Zeitplanes zur Erneuerung der IT-Infrastruktur an allen Schulen. Zur Unterstützung der Digitalisierung an Schulen hat die Stadt eine weitere IT-Stelle ausgeschrieben. 

Die Stadt Aschaffenburg initiiert weiterhin u. a. mit dem mBdB Schulprojekte wie z.B. den Medienführerschein Bayern für Schüler*innen.

.Beschluss:

I. 

  1. Der Bericht der Verwaltung zum Sachstand der Digitalisierung an den Schulen wird zur Kenntnis genommen.

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, wenn erforderlich, Interimslösungen für die IT-Infrastruktur an den Aschaffenburger Schulen bis zur endgültigen Umsetzung im Rahmen der Digitalisierung an Schulen zu schaffen.

II. Angaben zur Klimawirkung:
Bewertung -  jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
Wenig klimarelevant
Teilweise klimarelevant 
Sehr klimarelevant
[…..]   keine weiteren Angaben erforderlich
[…..]   kurze Erläuterung in den Begründungen
[…..]  ausführlicher Erläuterung 
in den Begründungen 
Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlich Projekten)
 (Nationale Klimaschutz-Initiative  -  Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)

III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
ja [ x ]
nein [  ]

Sofern Kosten entstehen:


Die Kosten sind im laufenden Haushaltsplan veranschlagt
ja [   ]
nein [   ]
Es entstehen Folgekosten
ja [   ]
nein [   ]
Häufigkeit der Folgekosten
einmalig
[   ]
wiederkehrend
[   ]

Abstimmungsergebnis:
Einstimmig angenommen

Datenstand vom 24.03.2022 08:56 Uhr