Datum: 23.11.2021
Status: Einladung
Sitzungsort: kleiner Saal der Stadthalle am Schloss
Gremium: Digitalisierungs- und Organisationssenat


Öffentliche Sitzung, 17:00 Uhr

TOP-Nr.SP-Nr. Bezeichnung
1 Digitales Stadtlabor und Digitalladen im Jahr 2021
2 Sicherung der städtischen Online-Auftritte in den sozialen Medien und städtischer Webseiten
3 Behandlung des Antrags von Herrn Stadtrat Lothar Blatt (UBV) vom 18.08.2020 wegen Information des Stadtrates „Ältere Menschen und Digitalisierung“ und Bekanntgabe der Stellungnahme der Verwaltung

Nichtöffentliche Sitzung

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1. Digitales Stadtlabor und Digitalladen im Jahr 2021

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.SP-Nr.
Digitalisierungs- und Organisationssenat 1. Sitzung des Digitalisierungs- und Organisationssenates 23.11.2021 ö Beschließend 1

.Beschlussvorschlag

I. Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.


II. Angaben zur Klimawirkung:

Bewertung - jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
wenig klimarelevant
teilweise klimarelevant
sehr klimarelevant
[ x ]  keine weiteren Angaben erforderlich
[  ]  kurze Erläuterung in den Begründungen
[  ]  ausführliche Erläuterung 
in den Begründungen 
Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlich Projekten)
(Nationale Klimaschutz-Initiative  -  Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)


III. Angaben zu den Kosten:
(bitte ankreuzen)

Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
ja [  ]
nein [ x ]

.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.

Mit dem digitalen Stadtlabor Aschaffenburg 2.0 (https://aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de/) und dem Digitalladen (Roßmarkt 11) bietet das Stadt- und Stiftsarchiv für die Stadt  zwei innovative, aufeinander aufbauende, partizipative („Mitmach“-)Projekte zu Stadtgeschichte und Digitalisierung. Stadtlabor wie Digitalladen haben mit ihrem dialogorientierten Ansatz auch überregionale Aufmerksamkeit erhalten und im laufenden Jahr eine Bundesförderung z.B. seitens des Digitalprogramms „WissensWandel“ erzielt. Mit aktuell über 130 veröffentlichten Beiträgen (seit Herbst 2020) wird das Stadtlabor von der Aschaffenburger Bevölkerung sehr gut angenommen. Aktuell in der Umsetzung ist ein Relaunch der Seite, der diese auch für die mobile Nutzung noch zugänglicher machen soll; dem dient auch eine ebenfalls in der Umsetzung befindliche native Smartphone-App zum Stadtlabor.
Der Digitalladen wiederum hat, eng verbunden an das Stadtlabor, im Frühjahr 2021 seine Arbeit aufgenommen; aus Pandemiegründen standen zunächst diverse Podcastformate und kleinere Gesprächsrunden rund um das Stadtlabor und die Aschaffenburger Stadtgeschichte auf der Agenda („Aschaffenburger Geschichten“; „Lebensgeschichten der Digitalisierung“ – beides wird fortgeführt, aktuell über 20 Episoden), feste Öffnungszeiten werden aus Pandemiegründen erst seit Ende Mai/Anfang Juni 2021 angeboten: hier erweist sich der Digitalladen als niedrigschwelliger Ort der Vermittlung und des Wissensaustauschs; ebenso als Möglichkeit, Ideen für das Stadtlabor vorzubringen, Beiträge mit der Koordinatorin Helena Knuf zu besprechen (und Unterstützung zu bekommen) oder z.B. auch Erfahrungen und Wünsche für die (digitale) Zukunft der Stadt anzubringen. Auch das laufende Stadtgeschichte-Projekt ist durch dessen Koordinator Dr. Vaios Kalogrias regelmäßig präsent (Treffen mit Autor*innen, Entgegennahme und Besprechung von Abgaben usw.), ebenso treffen sich digital-stadtgeschichtlich arbeitende Arbeitskreise regelmäßig im Laden. Unter Pandemiebedingungen konnten ebenso auch öffentliche Veranstaltungen durchgeführt werden. 
Den analog-digitalen Ansatz von Stadtlabor und Digitalladen nehmen seit einiger Zeit auch Bodenaufkleber auf, die über einen Code vor Ort wiederum auf einen zugehörigen Beitrag verweisen. In Planung befinden sich derzeit mehrere kleinere Projekte, durch die besondere Quellen(publikationen) bzw. Datenbankauszüge im Stadtlabor visualisiert werden sollen (Erweiterung Content und Themenvielfalt). Über die Projektidee eines „HeimatHubs“ ist aktuell im Gespräch, den Plattform- und Vernetzungsgedanken am gesamten bayerischen Untermain präsent zu machen. 
Bayernweit stellt das Gesamtkonzept, abgesehen von verwandten Ideen (z.B. Wikipedia-Laden Fürth/Fürth-Wiki; „Bavariathek“, Haus der bayerischen Geschichte), einen neuartigen Weg der öffentlichen analog-digitalen Geschichtsvermittlung sowie des konstruktiven Gedankenaustausches mit Bürger*innen dar.

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2. Sicherung der städtischen Online-Auftritte in den sozialen Medien und städtischer Webseiten

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.SP-Nr.
Digitalisierungs- und Organisationssenat 1. Sitzung des Digitalisierungs- und Organisationssenates 23.11.2021 ö Beschließend 2

.Beschlussvorschlag

I. Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.


II. Angaben zur Klimawirkung:

Bewertung - jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
wenig klimarelevant
teilweise klimarelevant
sehr klimarelevant
[ x ]  keine weiteren Angaben erforderlich
[  ]  kurze Erläuterung in den Begründungen
[  ]  ausführliche Erläuterung 
in den Begründungen 
Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlich Projekten)
(Nationale Klimaschutz-Initiative  -  Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)


III. Angaben zu den Kosten:

Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
ja [  ]
nein [ x ]

.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.

Wie bereits am 16.09.2019 im Plenum vorgestellt, wurde das Projekt „Webseitenarchivierung“ im Oktober 2021 erfolgreich abgeschlossen. Mithilfe unserer Dienstleisters MirrorWeb/WalterNagel archiviert das Stadt- und Stiftsarchiv insgesamt acht städtische Webseiten und vier Social-Media-Kanäle (YouTube, Twitter) in einem vorab festgelegten Rhythmus in einem langzeitarchivwürdigen Format.

Der Öffentlichkeit werden die archivierten Webseiten und Social-Media-Kanäle über www.stadtarchiv-digital.de kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zukünftig sollen weitere historisch relevante Webseiten und Kanäle der Stadt archiviert werden.

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3. Behandlung des Antrags von Herrn Stadtrat Lothar Blatt (UBV) vom 18.08.2020 wegen Information des Stadtrates „Ältere Menschen und Digitalisierung“ und Bekanntgabe der Stellungnahme der Verwaltung

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.SP-Nr.
Digitalisierungs- und Organisationssenat 1. Sitzung des Digitalisierungs- und Organisationssenates 23.11.2021 ö Beschließend 3

.Beschlussvorschlag

I. Der Antrag von Stadtrat Dr. Lothar Blatt (UBV) vom 18.08.2020 sowie der Bericht der Verwaltung werden zur Kenntnis genommen.


II. Angaben zur Klimawirkung:

Bewertung - jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
wenig klimarelevant
teilweise klimarelevant
sehr klimarelevant
[ x ]  keine weiteren Angaben erforderlich
[  ]  kurze Erläuterung in den Begründungen
[  ]  ausführliche Erläuterung 
in den Begründungen 
Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlich Projekten)
(Nationale Klimaschutz-Initiative  -  Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)


III. Angaben zu den Kosten:

Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
ja   ]
nein [ x ]

.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.

Mit dem beigefügten Schreiben vom 18.08.2020 beantragte die UBV die Information des Stadtrates über den 8. Altenbericht der Bundesregierung „Ältere Menschen und Digitalisierung“ (Anlage 1).

Das Amt für IT und Digitalstrategie hat sich – auch in Abstimmung mit der Fachstelle für integrierte Gesamtplanung und der Behindertenbeauftragten der Stadt Aschaffenburg – mit den Inhalten des 8. Altenberichts der Bundesregierung „Ältere Menschen und Digitalisierung“ befasst. Viele Anregungen aus dem Altenbericht überschneiden sich mit dem „Leitbild der Digitalisierung der Stadt Aschaffenburg“, welches der Stadtrat im Mai 2019 einstimmig beschlossen hat.

Eine allgemeine Information über den 8. Altenbericht des Stadtrats losgelöst von konkreten Maßnahmen ist nicht zielführend, da der 8. Altenbericht zu umfangreich ist, um ihn vollständig im Stadtrat vorstellen zu können

Die Inhalte des 8. Altenberichts werden aber bei Bürgerbeteiligungsprozessen zur Digitalisierung berücksichtigt und dabei auch die Zielgruppe der älteren Menschen mit einbezogen. Dadurch können die wertvollen Anregungen des 8. Altenberichts auch bei zukünftigen Entscheidungen des Stadtrats zu Themen der digitalen Transformation, die ältere Menschen betreffen, berücksichtigt werden.

Zur weiteren Begründung wird auf das Antwortschreiben der Verwaltung vom 08.11.2021 verwiesen (Anlage 2).

Datenstand vom 12.11.2021 13:56 Uhr