Datum: 10.12.2024
Status: Abgeschlossen
Sitzungsort: Großer Sitzungssaal
Gremium: Werksenat
Öffentliche Sitzung, 17:00 Uhr bis 17:28 Uhr
Nichtöffentliche Sitzung
Öffentliche Sitzung
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1. / WS/6/1/24. Einnahmen- und Auslastungsstatistik der Stadtwerke Aschaffenburg - Kommunale Dienstleistungen und Aschaffenburger Bäder und Eissporthallen GmbH von Januar bis einschließlich September 2024
Gremium
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Sitzung
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Sitzungsdatum
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ö / nö
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Beratungstyp
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TOP-Nr. | SP-Nr. |
Werksenat
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6. Sitzung des Werksenates
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10.12.2024
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ö
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Beschließend
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1 | WS/6/1/24 |
.Beschluss:
I. Die Einnahmen- und Auslastungsstatistik der Stadtwerke Aschaffenburg - Kommunale Dienstleistungen und Aschaffenburger Bäder und Eissporthallen GmbH in der Zeit vom 01.01.2024 bis 30.09.2024 wird zur Kenntnis genommen.
II. Angaben zur Klimawirkung:
Bewertung - jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
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wenig klimarelevant
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teilweise klimarelevant
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sehr klimarelevant
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[ x ] keine weiteren Angaben erforderlich
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[ ] kurze Erläuterung in den Begründungen
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[ ] ausführliche Erläuterung in den Begründungen
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Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlichen Projekten)
(Nationale Klimaschutz-Initiative - Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)
III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
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ja [ ]
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nein [ x ]
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Abstimmungsergebnis:
Dafür: 0, Dagegen: 0
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2. / WS/6/2/24. Feststellung des Wirtschaftsplanes 2025 der Stadtwerke Aschaffenburg - Kommunale Dienstleistungen
Gremium
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Sitzung
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Sitzungsdatum
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ö / nö
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Beratungstyp
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TOP-Nr. | SP-Nr. |
Werksenat
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6. Sitzung des Werksenates
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10.12.2024
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ö
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Vorberatend
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2 | WS/6/2/24 |
Stadtrat (Plenum)
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1. Sitzung des Stadtrates (Plenum)
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13.01.2025
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ö
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Beschließend
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4 | PL/1/4/25 |
.Beschluss:
I. Dem Wirtschaftsplan der Stadtwerke Aschaffenburg - Kommunale Dienstleistungen für das
Wirtschaftsjahr 2025, bestehend aus Erfolgsplan, Vermögensplan, Finanzplan und Stellenplan
wird zugestimmt.
Es wird festgestellt:
1. Nach dem Erfolgsplan beträgt der voraussehbare Verlust 2.056.000,00 €
2. Nach dem Vermögensplan belaufen sich die voraussehbaren
Einnahmen und Ausgaben auf 25.495.000,00 €
II. Angaben zur Klimawirkung:
Bewertung - jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
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wenig klimarelevant
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teilweise klimarelevant
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sehr klimarelevant
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[ x ] keine weiteren Angaben erforderlich
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[ ] kurze Erläuterung in den Begründungen
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[ ] ausführliche Erläuterung in den Begründungen
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Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlichen Projekten)
(Nationale Klimaschutz-Initiative - Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)
III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
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ja [ ]
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nein [ x ]
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Abstimmungsergebnis:
Einstimmig angenommen
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3. / WS/6/3/24. Erneuerung der Dynamischen Fahrgastinformationssysteme DFI
Erneuerung der Bordrechner und Einbindung in ein ITCS
Gremium
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Sitzung
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Sitzungsdatum
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ö / nö
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Beratungstyp
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TOP-Nr. | SP-Nr. |
Werksenat
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6. Sitzung des Werksenates
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10.12.2024
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ö
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Beschließend
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3 | WS/6/3/24 |
.Beschluss:
I. Der mündliche Bericht der Stadtwerke Aschaffenburg zu den Projekten Erneuerung der Dynamischen Fahrgastinformation (DFI) sowie Anschluss an das ITCS (Betriebsleitsystem) der Kahlgrund-Verkehrsgesellschaft (KVG) wird zur Kenntnis genommen.
II. Angaben zur Klimawirkung:
Bewertung - jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
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wenig klimarelevant
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teilweise klimarelevant
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sehr klimarelevant
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[ x ] keine weiteren Angaben erforderlich
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[ ] kurze Erläuterung in den Begründungen
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[ ] ausführliche Erläuterung in den Begründungen
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Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlichen Projekten)
(Nationale Klimaschutz-Initiative - Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)
III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
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ja [ ]
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nein [ x ]
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Abstimmungsergebnis:
Dafür: 0, Dagegen: 0
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4. / WS/6/4/24. Bericht zur Fahrbahnsanierung am Regionalen Omnibusbahnhof (ROB)
Gremium
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Sitzung
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Sitzungsdatum
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ö / nö
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Beratungstyp
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TOP-Nr. | SP-Nr. |
Werksenat
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6. Sitzung des Werksenates
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10.12.2024
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ö
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Beschließend
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4 | WS/6/4/24 |
.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.
Ausgangssituation:
Der Regionale Omnibusbahnhof (ROB) als Mobilitätsdrehscheibe ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Aschaffenburg. Die im Jahr 2008 fertiggestellte Asphaltfläche war aufgrund der enormen Belastungen stark beschädigt und musste daher saniert werden. Das betraf gleichermaßen die Kanalschächte sowie die Wasserablaufrinnen. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde auch ein Teil der Fahrbahnoberfläche in der Ludwigstraße erneuert.
Vor der Ausschreibung der Maßnahme wurde das Ingenieurbüro SIK aus Aschaffenburg mit der Planung der Baumaßnahmen beauftragt. Im Fokus stand ein langlebiger Aufbau der Abfahrtsflächen, um eine regelmäßige Sanierung künftig vermeiden zu können. Die Prüfung der örtlichen Gegebenheiten ergab, dass nur durch einen Betonausbau den hohen Anforderungen entsprochen werden kann.
Auf die erste Ausschreibung hin wurde kein Angebot eingereicht, was mit den komplexen örtlichen Gegebenheiten sowie der Betonbauweise zusammenhing. Daraufhin folgte eine beschränkte Ausschreibung mit drei eingereichten Angeboten. Den Zuschlag erhielt die Fa. MK Grümbel aus Gössenheim.
Der grobe Bauzeitenplan erstreckte sich ursprünglich von Mai 2024 bis zum Frühjahr 2025 über vier Bauabschnitte hinweg. Die Fertigstellung der Baumaßnahmen konnte vorzeitig am 25.11.2024 erfolgen, da sich während des Baus die untere Tragschicht (Schotter) als geeignet erwies und es zu keinen weiteren Verzögerungen während der Baumaßnahme gekommen ist. Auch die zusätzlich durch die Stadt gewünschte Sanierung der Fahrbahnoberfläche in der Ludwigstraße führte zu keiner Verzögerung.
Die Pausen des Fahrpersonals mussten aus Platzgründen an das Schulzentrum Aschaffenburg verlegt werden. Hierfür wurde ein Aufenthalts- und WC-Container unterhalb der Eissporthalle eingerichtet. Um dem erhöhten Zeitaufwand für die An- und Abfahrt zum neuen „Pausenplatz“ Rechnung zu tragen, waren während der gesamten Bauzeit täglich drei Fahrer mehr als üblich im Einsatz.
Das Konzept der Pausenverlagerung in die Stadtbadstraße hat sich aber insgesamt bewährt. Lediglich während des Schwimmbadbetriebes im Sommer gab es aufgrund zugeparkter Zu- und Abfahrten einige Polizeieinsätze.
Kurz vor Abschluss der Sanierungsmaßnahme am ROB lässt sich zusammenfassen, dass das Projekt überwiegend reibungslos gelaufen ist, auch wenn sich das Fahrpersonal und die Fahrgäste oftmals an die wechselnden Bauphasen anpassen mussten.
Der ROB hat nun eine zeitgemäße und langlebige Fahrbahnoberfläche. Im Zuge der Fahrbahnsanierung wurden zudem die taktilen Leitelemente für in ihrer Sehkraft eingeschränkte Personen erneuert und so auf den „Stand der Technik“ gebracht. Zusammen mit der neuen Dynamischen Fahrgastinformation (DFI) konnte somit die Qualität des ÖPNV am ROB deutlich verbessert werden.
Auch wenn die Abnahme des Gewerks sowie die Schlussrechnung noch nicht erfolgt sind, so ist abzusehen, dass sowohl der Budgetrahmen von 900 T€, als auch der Zeitplan eingehalten werden.
.Beschluss:
I. Der Bericht der Stadtwerke Aschaffenburg über die Sanierung der Fahrbahn am ROB wird zur Kenntnis genommen.
II. Angaben zur Klimawirkung:
Bewertung - jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
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wenig klimarelevant
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teilweise klimarelevant
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sehr klimarelevant
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[ x ] keine weiteren Angaben erforderlich
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[ ] kurze Erläuterung in den Begründungen
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[ ] ausführliche Erläuterung in den Begründungen
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Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlichen Projekten)
(Nationale Klimaschutz-Initiative - Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)
III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
|
ja [ ]
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nein [ x ]
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Abstimmungsergebnis:
Dafür: 0, Dagegen: 0
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5. / WS/6/5/24. Testbetrieb;
Betankung der städtischen Busflotte mit dem alternativen Kraftstoff HVO 100
Gremium
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Sitzung
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Sitzungsdatum
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ö / nö
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Beratungstyp
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TOP-Nr. | SP-Nr. |
Werksenat
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6. Sitzung des Werksenates
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10.12.2024
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ö
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Beschließend
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5 | WS/6/5/24 |
.Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung.
HVO 100 Diesel ist ein vollsynthetischer Hochleistungskraftstoff, der aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Biologische Rest- und Abfallstoffe wie benutzte Pflanzenfette/öle bilden hierfür die Grundlage.
Diese Rohstoffe haben bei ihrem Wachstum CO2 aus der Atmosphäre gebunden, dass beim Verbrennen wieder freigesetzt wird – es entsteht ein kurzfristiger Kreislauf. Da aber bei der Herstellung sowie dem Transport von HVO 100 CO2 emittiert wird, ist HVO 100 nicht komplett CO2-neutral.
HVO 100 reduziert die THG-Emissionen (CO2) unmittelbar um bis zu 90 % im Vergleich zu fossilem Diesel. Sie sind wasserklar und nahezu geruchslos und können praktisch in jedem modernen Dieselmotor eingesetzt werden. Durch die reine Qualität ist die Verbrennung zudem sauberer, wodurch deutlich weniger lokale Emissionen wie Stickoxide und Feinstaub entstehen. Zudem ist HVO 100 frei von Schwefel und Aromaten.
Ohne Umrüstung kann HVO 100 für die Betankung der städtischen Busflotte verwendet werden. Ebenfalls ohne zusätzlichen Aufwand ist der synthetische Kraftstoff vollständig kompatibel mit der bestehenden Tankstelleninfrastruktur.
Somit reduzieren sich die Mehrkosten für den Testbetrieb überwiegend auf die reinen Kraftstoffkosten. Diese liegen ca. 7 Cent pro Liter über dem Preis der fossilen Variante.
Um Erfahrungen rund um den Einsatz von HVO 100 zu gewinnen schlagen die Stadtwerke vor, zunächst einen Testbetrieb mit 30.000 Litern zu starten. Hierdurch entstehen überschaubare Mehrkosten von ca. 2.100 €.
Nach Beendigung der Testphase erfolgt eine Evaluierung, verbunden mit einer Empfehlung über einen weiteren möglichen Einsatz.
.Beschluss:
I. Der Bericht der Stadtwerke Aschaffenburg über den Testbetrieb der Busflotte mit dem alternativen Kraftstoff HVO 100 wird zur Kenntnis genommen.
II. Angaben zur Klimawirkung:
Bewertung - jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG)
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wenig klimarelevant
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teilweise klimarelevant
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sehr klimarelevant
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[ x ] keine weiteren Angaben erforderlich
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[ ] kurze Erläuterung in den Begründungen
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[ ] ausführliche Erläuterung in den Begründungen
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Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlichen Projekten)
(Nationale Klimaschutz-Initiative - Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU)
III. Angaben zu den Kosten:
Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten:
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ja [ ]
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nein [ x ]
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Abstimmungsergebnis:
Dafür: 0, Dagegen: 0
Datenstand vom 17.03.2025 10:28 Uhr