Vom 7. August bis zum 24. August 2025 veranstaltet das Kulturamt ein Kulturprogramm auf einer Freilichtbühne. Ort des Geschehens ist der Campus der TH Aschaffenburg. Das Format „Sommerbühne“ wird damit weiterentwickelt. Veranstaltungspartner sind der Colos-Saal, das JuKuz sowie Kultur-Vereine und –Initiativen aus Aschaffenburg.
Die Terminauswahl war bestimmt von den Semesterferien, dem open-air-Kinofestival des Casino sowie dem Stadtfest. Eine Überschneidung am ersten Wochenende mit dem KOMMZ im Nilkheimer Park ist den Beteiligten bewusst. Bei der Programmauswahl wird hier auf geringe Zielgruppenüberschneidung geachtet.
Geplant ist ein abwechslungsreiches Programm für unterschiedlichste Zielgruppen
- Freilufttheater
- Kindertheater
- Kleinkunst
- Rock, Pop, Jazz
- Workshops, Graffiti, Street-Art
Geplant ist u. a. eine Aufführung des „Sommernachtstraum“ von William Shakespeare sowie das Jubiläumskonzert einer bundesweit bekannten Aschaffenburger Band. Auch lokale Nachwuchsbands und –künstler sollen ein Podium bekommen. Das Programm wird voraussichtlich Anfang April veröffentlicht.
Das Gelände der TH Aschaffenburg bietet sehr viele Vorteile. Es ist natürlich beschattet und verkehrsgünstig gelegen (Bushaltestelle, Bahnhof, Parkhaus in unmittelbarer Nähe). Es bietet Platz für bis zu 1.500 Personen. Es können die Toiletten in den Gebäuden sowie bestehende Versorgungs- und Entsorgungsanschlüsse verwendet werden. Das spart Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich für Logistik.
Die Versorgung der Veranstaltungsgäste wird ein Aschaffenburger Gastronom übernehmen.
Die Erfahrungen, die bei der Durchführung der Veranstaltungsreihe gesammelt werden, können u. U. dazu dienen, auch auf andere open-air-Formate übertragen zu werden. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule gestaltet sich sehr gut, die Bereitschaft und das Entgegenkommen der Verwaltungsleitung sind auch für weitere Kooperationen vielversprechend.
Das Format „Sommerbühnen“ ist auch ein Teil der Klimaanpassungsstrategie des Kulturamtes. Das Stadttheater ist aufgrund fehlender Klimatisierung bei hohen Temperaturen bereits jetzt in den Sommermonaten kaum noch bespielbar, weil die Temperaturen im Zuschauerraum in den oberen Rängen über 30 Grad Celsius erreichen. Freilichtformate sind in den Ländern Südeuropas schon lange beliebt und erfolgreich und können angesichts des Klimawandels auch in Mitteleuropa realistisch werden.